Sonntag, 18. Januar 2009

nocheiner!


mal
kräftig
in der
spruchkiste
gerührt.
wenn ich recht bin, sag ich sanne und ich (basT?) pilgerten durch hüttsche strassen und klebten in teflonzellen?!?

Samstag, 17. Januar 2009

friede dem hütte

ho, noch was. ein unendlich glücklicher zufall spielte mir folgendes türschild in die hände.


das ist das ORGINAL wohnungstürschild der extraordinären urWG von andreas und wala in der maxim-gorki-str. in eisenhüttenstadt. dort habe ich meinen ersten pilztrip geführt und das erste mal beim pokern verloren. dort sabberte ali auf küchenlinoleum nachdem er einen eimer rauchte. man, nen eimer, niemand macht heute so etwas....

egal.

das waren nun erstmal meine kleinen schätze aus der vergangenen zeit unserer jugend. **seufz. ich finde die idee jedenfalls sehr gut. drum macht alle mit & postet eure juwelen....

Das Leben ist eine Hochseilbahn

wisst ihr noch... damals als ich noch in der sielowerlandstraße wohnte, in cottbus? das waren aufregende studienzeiten. ach ja. jedenfalls kommen hier gleich zwei exemplare der vergangenheit zur schau.



1. Das Leben. diese zeichnung stammt von den gebrüdern rothekollas. es war wohl eine grasgrüne abendkreation, die ihren weg (in form einer kopie) zu meiner riesenkorkpinwand finden sollte, und auch fand. man beachte die einfachheit der umstände und folgen eines schicksalsschlages. mal ehrlich, so einfach haben wir uns das leben nie wieder konstruiert in den folgenden jahren. just schön.



2. Die POstkarte. dieses stück gesendeter botschaften stammt von dem herren chris. vielleicht war dieser ja im moment des schreibens resigniert vom leben. die karte wurde wohl in leipzig, in der geibelstr. geschrieben. ich kann leider das datum des poststempels nicht erkennen. vllt. weiss der chris, wann er diese zeilen schrieb. und wieder, nie wieder war das leben so dramatisch wie in diesen tagen. auch wenn ich das jetzt als subjektiv empfinde.

Freitag, 9. Januar 2009

Beginn einer Reihe...


Wer jetzt sagen kann in welchem Jahr diese Aktion startete, der gewinnt einen freien Eintrag im Rost!!

GrEEtings from Hütte an WG


PotzBlitz-->Potzkarte!!

ebenso schönes NeulichJahr von mir.




Sonntag, 4. Januar 2009

Dänen im Neujahr

Tja, Prinzen von Dänemark, dann lasst uns mal den Übergang vom Dänischen Sandstrand zur Berliner Schneepampe so schmerzlos wie möglich gestalten! Auf dass es gelingt. Ich sag Prost und zittere mit den Knien....

das BAsT

Freitag, 28. November 2008

Vater Unser... von Hagen Rether

Hi Leutz, wiedermal lange nix passiert hier. Meine scheinbar endlose Langeweile stieß mich heute auf folgendes Video (neuerdings gibts ja nur noch 16:9 bei UTube). Tja, stimmt, wieder mal nur ein Video für unseren Blog, kein sinnhafter, geistreicher Vortrag (Basti where are U?), aber immerhin. Wem 13 Minuten zu viel sind, der springe doch zur 5. Minute ab dann musste ich weinen. Auch beim 3. Mal. Frohe Weihnachten.





PS: Alles gute @ Saskia&Basti&?
hi folks!

gestern gingen doch unerwarteterweise schon nach einem Jahr Gebrauch meine Kopfhörer kaputt ... nun und nachdem ich mir dann kurzfristig mit 49cent Höreren die Ohren verkraulte, hab ich mir doch heute welche von ßoni fürn 10er gekauft.... und man glaubts nich, die ohren sind mir weggeflogen, wasn ßound! ...n ordentlicher bassAss und damit den Pete Fox im ohr durch Berlin schleusen, ich sach euch!!

ps. die oberkrassen krossEntwickelten bilder aus italien werden jetz doch billiger, dafuer mussisch/ihr aba noch länger waten und die negativos einscannen, aba dannnnn!!

Montag, 20. Oktober 2008

Ej du Nase


Alles gute vom Blog an den Sandro.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Dienstag, 7. Oktober 2008

Die Rückkehr...

Ja Mensch, der Blog!? Wo war er denn unser Blog? War er etwa im langen Sommerurlaub? Hat er die weite Welt gesehen und weiß wohlmöglich Vielseitiges zu berichten? Oder hat er den Sommer gar nicht nutzen können und hat hart und ohne Unterbrechung und Zerstreuung geschuftet? Oder lag er auf der faulen Haut und hat meditiert? Bin ich, oder bin ich nicht? Wer weiß das schon... Vielleicht weiß das ja tatsächlich jemand!

Erklärungsversuch Nummero Eins:

Er hat sich in den Ziltendorfer Niederungen rumgetrieben...


Und was hat er da gemacht? Wolken angeschaut, weil sie dort so gut aussehen. Der Festivalmusik gelauscht und sich im Rhythmus treiben lassen. Vielleicht ein Glas zuviel getrunken und dann im Zelt erwacht, am nächsten Morgen. Regentropfenmeditation. Ist auf die Weide in der Nacht und wollte frech die Kühe foppen, obwohl die ahnten, dass da jemand kommt und still die Flucht ergriffen. Oder er nahm ein Bad im nahen See, schwamm um die Wette mit ambiionierten Kraulern, oder sammelte Pilze, die er später in fragwürdiger Kombination mit Bratwurst zu sich nahm. Spielte Verstecke in der Dunkelheit. Pflanzte Pappeln für das kommende Jahrzehnt und erntete Äpfel, Birnen und Tomanten. Das kann ja durchaus sein, dass er das alles tat. Der Sommer ist nicht lange her. Der Herbst trägt noch Erinnerungen. Die sollten wir im Winter pflücken.

Erklärungsversuch Nummero Zwo:

Er arbeitete an seiner Karriere...


Wie hat er das gemacht? Ganz einfach: Stieg viele Stufen und putzte viele Klinken und fragte in den oberen Etagen, ob nicht der Umsatz besser werde, wenn er im Dienst der Unternehmen stünde. Dann saß er vor den Bildschirmen, den flackernden. Ließ Sonne Sonne, Nacht nur Dunkelheit und Schlaf Bequemlichkeit sein und wollte ganz ganz Großes schaffen. Ach, und natürlich nutzte er die Schwerkraft der Finanzen, stürzte Bäche von Aktien aus dem Fenster, grad so, wie er es eben verstand. Und führte Gespräche, über den Sinn. Wir müssen zugeben, dass wir nicht wissen, ob er das Ergebnis wollte. Denn es scheint schwierig geworden und das Sagen hat er noch immer nicht. Oder hat er es darauf abgesehen und sitzt im Café und liest lachend den Wirtschaftsteil der FAZ. Möglich! Er ist ja unberechenbar, unser lieber Blog...


Erklärungsversuch Nummero Drei:

Er trieb dahin und war ganz faul....


Er saß an den Stränden dieser Erde und wollte nichts von Mensch und Tastatur. Wollte nur ein- und ausatmen zum Takt der Wellen und einfach mal nicht funktionieren. Hatte Gedanken, die keinem irgendetwas sagen sollten. In sich gekehrt suchte er Muscheln und stieg in die Flut und wartete pathetisch, bis ihm das Wasser ums Kinn spülte. Baute Burgen aus Matsch, die keine Ähnlichkeit besaßen mit den Häusern dieser Stadt. Und ging flanieren ohne Ziel, auspendelnd die Zeit die keine Wertung hatte. Schlief Stunde um Stunde zuviel oder zu wenig, je nach Laune und konnte Vogel, Stein und glattgespülte Glasscherbe sein nach Belieben. Warum auch nicht...?

Letztendlich können wir's nicht wissen und brauchen diese Kenntnis nicht. Er ist ja wohl zurückgekehrt und macht nun wieder laut, was lange still. Wenn er das will. Wir lassen ihn. Willkommen zurück.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

goode mugge

neuerdings nenne ich seltsamerweise eine cd mein eigen
wo ich sie doch gar nicht keufte
munck/johnson nenne sie sich
und da sie nü auch sehr schnieke is
beholt ich sie wohl mir
oda is sie dein?

Montag, 29. September 2008

hÜlf

diEser blOck darF nIcht scheiteLn.
scHreib mIch reIn.
ichwÜllneWs!
tschuhs.
crus
.

Sonntag, 3. August 2008

Ach und hier sind letztens die Bilder von rob/ich fertsch geworden vonde fusiOn:
www.crisss.de

fEstivaling

Hallo Gemeinde,
gestern wurde ich unerwarteter weise in form eines überraschungsausfluges zum "Haltestelle Woodstock"in kystrin/Polen entführt. hier kommen erstmal n paar bilder (ausanderemJahr) des open-air-und-umsonst, und angeblich größtem festival europas...

nun, es ist groooooss, man kann nur ein Bier kaufen:Tyskie, für gewöhnlich palettenweise,müll wird unbedingt fallengelassen, schwarze T-Shirts sind ein muss und alles geht ziemlich peacig zu.. man (ich) konnte sich mit farbe beschmieren oder gleich komplett (ichnicht) in einer grauen Lehmsosse baden - wir hatten nen urscht geilen zeltplatz aufm hügel, mit direkten blick auf die bühne, wo man auch mal nur so rumsitzen konnte.. nina hat sich wegen der Kälte und dem fEstivalStyle entsprechend ein 5slotyGrünArmeeShirt gekauft _sChön, sehr schön. die mucke war nicht das wichtigste....












Donnerstag, 24. Juli 2008

Freitag, 20. Juni 2008

Deutsche Flexibilität




Hier eine kleine Anekdote zum Thema, die ich gefunden habe und sofort eine bedenkliche Erheiterung bewirkte:

"In den 70er Jahren fuhr mein Vater in seiner damaligen Rolle als Kommunalpolitiker einer niedersächsischen Großstadt auf eine Dienstreise nach Schweden. Unter anderem wurde der Delegation dort ein Wohnungsbauprojekt vorgestellt. Ein Aspekt des Projektes erschien meinem Vater eigentümlich: zwischen den Häusern, den Parkplätzen und den öffentlichen Zufahrtswegen waren keine Wege angelegt worden, auf denen die Bewohner hätten gehen können. Stattdessen gab es nur freie Flächen, auf denen Gras ausgesät worden war. Mein Vater wandte sich an einen der Verantwortlichen: „Wollen Sie denn keine Wege anlegen?” Der Mann guckte ihn leicht erstaunt an und sagte dann: „Sicher. Aber wir müssen doch erst herausfinden, wo die Leute lang laufen.” Anstatt also im Vorfeld Wege anzulegen, sollten die neuen Bewohner die Wege selber ins Gras trampeln, damit man sie hinterher den Gewohnheiten entsprechend - heute würde man sagen: „kundenfreundlich” - anlegen könnte.

Mein Vater war angetan von der einfachen und doch so überzeugenden Lösung. Wieder zuhause, schlug er sie dem entsprechend verantwortlichen Stadtbaurat vor. Dieser sah ihn entrüstet an und antwortete: „Mit Verlaub - wo die Leute langgehen, das bestimmen hier immer noch wir.”



Montag, 16. Juni 2008

e.s.t.

an alle, die was damit anfangen können: http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/36/180480/

mich macht das betroffen.

Montag, 9. Juni 2008

Kultureller Widerstand?


Gerade zieht wieder eine in den Prenzlberg. Zieht vom erdnahen, hundekackegeprüften Friedrichshain in den Norden, dem urbanen Paradies der Alleinewohner und Kleinstfamilien. Sich einnistend in die begehrten Stadtbehausungen des Szenekiez; Spass, Spontanität und Subkulturelle Strukturen verdrängend, um kleinbürgerlich, spießig und stets naserümpfend die Lifestyle-Egomanen zu überrumpeln und die Berliner Kultur auszutrocknen. Eine Schwäbin! Eieiei... Eine von vielen, die das aufgeräumte Baden-Württembergische hinter sich zu lassen und nun in der fernen Hauptstadt für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Wo soll das noch hinführen? Müsste da nicht gegen angegangen werden? Sollte es nicht einen Aufstand der Unvernunft geben? Eine Zusammenrottung der Unanständigen, um sich zu wehren, gegen die zunehmende Schwabenkolonie im Prenzlauer Berg? So dachte es sich wohl zumindest der beherzte Plakatierer, der jüngst rund um den Arnswalder Platz seine Botschaften hinterließ. Eine Botschaft, die so wie der Fluss ins Meer in einer unendlichen Frage mündete: "Was wollt ihr eigentlich hier?" Während die Undemokraten unter den Zugewanderten mit Fingernägeln und Zähnen unwirsch versuchten, die rosa Plakate von den Littfassäulen, Zäunen und Bauarbeiterpinkelstuben zu ruppen, dachte einer ernsthaft über das metaphysische Ansinnen nach und gab Antwort. Eine ehrliche, wie mir scheint: "Spätzle essen, Du Seggel!" Und während die Sympatisanten des unerkannten Aktivisten und Kämpfer für die Berliner Kultur auf die nächste Eskalationsstufe warten, haben unzählige Schwaben nun einen weiteren Grund, an die Spree zu pilgern: die besten Spätzle Deutschlands. Na Mahlzeitle!